Infos | FAQs (oft gestellte Fragen)


Hier finden Sie schnell und unkomliziert eine Antworten auf die am häufigsten gestellen Fragen.



1. Was ist Logopädie?


Welche Themen und Bereiche die Logopädie umfasst, können Sie hier auf unserer Homepage nachlesen.



2. Wer braucht eine logopädische Behandlung?


Informationen darüber, welche Patienten in unserer Praxis behandelt werden, finden Sie hier.



3. An wen kann ich mich bei sprachlichen Problemen wenden?


Erwachsene können sich bei Problemen an ihren Hausarzt, Internisten, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Phoniater (Stimm- und Sprachärzte) wenden. Im Falle des Vorliegens einer Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts können auch Kieferorthopäden oder Zahnärzte konsultiert werden. Eltern sprachauffälliger Kinder können sich zunächst an ihren Kinderarzt wenden. Weitere Ansprechpartner können je nach vorliegender Problematik Phoniater oder Pädaudiologen, HNO-Ärzte oder auch Neurologen sein. Kieferorthopäden und Zahnärzte können im Falle einer Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts aufgesucht werden. Nach erfolgter Untersuchung bei einem der genannten Ärzte, stellen diese eine ärztliche Verordnung zur Sprach- und Sprechtherapie aus. Im Anschluss freuen wir uns auf Ihren Besuch in unserer Praxis.



4. Ab wann sollte ein Kind »richtig« sprechen können?


Der Bundesverband für Logopädie stellt Ihnen zu dieser Frage die umfangreiche Broschüre „Die kindliche Sprachentwicklung von der U3 bis zur U9“ zur Verfügung. Hier finden Sie allgemeine Informationen, aber auch eine Checkliste zur Spracherkennung und Risikoerkennung.



5. Wann sollten Kinder mit einer Sprachtherapie beginnen?


Als erster Ansprechpartner bei der Beantwortung dieser Frage, steht Ihnen Ihr Kinderarzt zur Seite, welcher bei Bedarf eine ärztliche Verordnung für eine Sprach- und Sprechtherapie ausstellt. Dies erfolgt auch bereits für sehr junge Kinder. Der Spracherwerb verläuft von Kind zu Kind sehr variabel. In der Regel haben Sie als Eltern ein gutes Gespür dafür, ob Ihr Kind bezüglich seiner Sprachentwicklung ein echtes Problem entwickelt. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) hilft Ihnen in einem ersten Schritt bei der Beantwortung der Frage: Braucht mein Kind eine Sprachförderung oder eine Sprachtherapie? Gerne steht Ihnen bei Fragen auch das Team der logopädischen Praxis Bruni Zeuner zur Verfügung.



6. Was sind Merkmale einer Sprachentwicklungsstörung?


Eine Sprachentwicklungsstörung kann im Zusammenhang mit anderen Beeinträchtigungen (wie z. B. einer Hörschädigung), aber auch ohne erkennbare Ursachen auftreten. Dabei können verschiedene sprachliche Elemente betroffen sein. Dazu gehören die Lautverwendung (Aussprache), der Wortschatz, die Grammatik und die allgemeine Kommunikation (Pragmatik). Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie hier



7. Was kann ich selbst zur Sprachförderung beitragen?


Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) konzipierte die Homepage www.sprich-mit-mir.org. Hier bekommen Eltern wertvolle Informationen rund um das Thema Sprachentwicklung. Türkisch und Russisch sprechende Eltern können Erklärungen in ihrer Muttersprache nachlesen. Tipps, wie Sie die Sprache Ihres Kindes fördern können, finden Sie hier. Auf dieser Informationsseite können Sie das spezifische Alter (1 – 6 Jahre) Ihres Kindes auswählen, um so altersangemessene Sprachtipps zu erhalten.



8. Mein Kind stottert plötzlich - Was jetzt?


Der Deutsche Bundesverband für Logopädie beantwortet hier viele Fragen zu diesem komplexen Thema. Gerne steht Ihnen auch das Team der logopädischen Praxis Bruni Zeuner beratend zur Seite.



ORGANISATORISCHES

9. Wer übernimmt die Kosten für eine logopädische Behandlung?


Die Kosten für die logopädische Therapie werden im Rahmen der gültigen Heilmittelrichtlinien durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Patienten über 18 Jahre zahlen einen gesetzlich festgelegten Eigenanteil, es sei denn sie sind von der Zuzahlung befreit. Privatkassen übernehmen die Behandlungskosten in der Regel vollständig.



10. Welche Ärzte können eine logopädische Behandlung verordnen?


Erwachsene können sich bei Problemen an ihren Hausarzt, Internisten, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Phoniater (Stimm- und Sprachärzte) wenden. Im Falle des Vorliegens einer Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts können auch Kieferorthopäden oder Zahnärzte konsultiert werden.
Eltern sprachauffälliger Kinder können sich zunächst an ihren Kinderarzt wenden. Weitere Ansprechpartner können je nach vorliegender Problematik Phoniater oder Pädaudiologen, HNO-Ärzte oder auch Neurologen sein. Kieferorthopäden und Zahnärzte können im Falle einer Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts aufgesucht werden. Nach erfolgter Untersuchung bei einem der genannten Ärzte, stellen diese eine ärztliche Verordnung zur Sprach- und Sprechtherapie aus. Im Anschluss freuen wir uns auf Ihren Besuch in unserer Praxis



11. Wie viele logopädische Behandlungen bekomme ich verordnet?


Wie viele Therapieeinheiten ein Patient verordnet bekommt, legen Arzt, Therapeut und Patient gemeinsam fest, da bei dieser Entscheidung die individuellen Gegebenheiten des Patienten berücksichtigt werden sollten. Allerdings müssen bei der Bestimmung der Verordnungsmenge die Vorgaben der Heilmittelrichtlinien eingehalten werden.



12. Wie kann ich mich/mein Kind für eine logopädische Behandlung anmelden?


Nach Rücksprache mit dem Arzt melden sich die Patienten telefonisch oder per Email in unserer Praxis in Idstein oder Niedernhausen an. Da das Telefon während der Behandlungen nicht immer besetzt ist, sprechen Sie bitte auf unser Band, wir rufen Sie sobald als möglich zurück. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.



13. Wie ist der Ablauf einer logopädischen Behandlung?


In enger Zusammenarbeit mit dem Arzt und nach dessen Verordnung, ergründen wir die spezifische Vorgeschichte (Anamnese) des Patienten und erheben den logopädischen Befund. Hierzu stehen uns eine Vielzahl von objektiven Untersuchungs- und Testverfahren zur Diagnostik und zur Erfolgskontrolle zur Verfügung. Aus den verschiedenen therapeutischen Konzepten wählen wir ein für das jeweilige Krankheitsbild und die Persönlichkeit des Patienten geeignetes Verfahren aus. Dies wird anschließende unter Beobachtung und Berücksichtigung der auftretenden Veränderungen mit dem Patienten durchgeführt.Die Therapie bezieht sich auf die störungsspezifischen Merkmale des jeweiligen Krankheitsbildes und die individuellen Befindlichkeiten des Patienten. Ebenso findet die Psychosoziale Situation des Patienten Berücksichtigung, das heißt sein persönliches Umfeld. Die Beratung von Angehörigen ist Teil jeder logopädischen Therapie und wirkt sich auf die Durchführung der Behandlung und ihren Erfolg aus. Im Rahmen der Früherkennung nehmen auch präventive Maßnahmen in Form von Beratung und Vorsorge einen großen Raum ein.



14. Welche Ziele hat eine logopädische Behandlung?


Störungen der Kommunikation, des Sprechens, des Sprachverstehens, der Stimme und der Atmung beeinträchtigen uns in der Verständigung mit anderen Menschen. Auch Schluckstörungen belasten den Alltag von Betroffenen. Die allgemeine Zielsetzung einer logopädischen Behandlung ist die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit. Die sprachlichen Fähigkeiten von Patienten sollen weiterentwickelt, wiederhergestellt oder erhalten werden. Im Falle einer Schluckstörung ist das Ziel, Nahrung wieder zu sich nehmen zu können. Menschen, die von anderen nicht verstanden werden oder selbst nichts verstehen, vermeiden oftmals Gesprächssituationen und ziehen sich zurück. Dies betrifft sowohl Erwachsene als auch Kinder. Eine logopädische Benhandlung hat somit auch das Ziel, Patienten durch die Verbesserung ihrer kommunikativen Fähigkeiten sozial zu integrieren und eine Teilhabe am alltäglichen Leben zu ermöglichen. Der Patient wird dabei unterstützt seine individuellen Ressourcen zu entdecken und zur Bewältigung seiner eingeschränkten Kommunikationsfähigkeit zu nutzen. Dabei kann auch die Versorgung mit technischen Hilfsmitteln eine Zielsetzung sein.



15. Wie oft findet die logopädische Therapie statt? Wie lange dauert eine sprachtherapeutische Behandlung?


Die Behandlungsfrequenz (d. h. die Anzahl der Therapien pro Woche) und die Behandlungsdauer (d. h. über welchen Zeitraum eine Behandlung stattfindet) werden individuell auf die Patienten und die vorliegende Problematik abgestimmt. Dabei wird stets das Ziel verfolgt die Kommunikationsfähigkeit des Patienten dauerhaft zu verbessern. Dazu können u. U. auch Therapiepausen und Intervallbehandlungen beitragen. Um einen langfristigen Therapieerfolg zu erzielen, sind wir auf Ihre aktive Mithilfe und Kooperation angewiesen. Durch den Willen zur Veränderung und der Übernahme von Verantwortung erreichen wir gemeinsam unser Ziel, Ihre Kommunikationsfähigkeit bzw. die Ihres Kindes zu verbessern. Gerne stehen wir Ihnen / Ihrem Kind dabei mit unserem fachlichen Wissen und unserer Erfahrung zur Seite.



16. Werden Hausbesuche durchgeführt?


Bei Patienten, die aus medizinischen Gründen (z.B. nach Schlaganfällen oder Unfällen) nicht in der Lage sind zu uns in die Praxis zu kommen, machen wir nach ärztlicher Verordnung gerne auch 1-3 mal wöchentlich Hausbesuche. Bei der Hausbesuchsbehandlung steht neben der logopädischen Übungsbehandlung, z.B. eines aphasischen, dysarthrischen oder schluckgestörten Patienten, vor allem auch die Anleitung und Beratung und Begleitung der Angehörigen im Vordergrund. Es besteht hier die Möglichkeit, die für den Patienten individuell abgestimmten Hilfen zur Alltagskommunikation zu finden und zu verbessern. Auch praktische Hilfen zur täglichen Nahrungsaufnahme, Lagerung des Patienten beim Essen und Trinken sowie das Finden geeigneter Kommunikationshilfen, evtl. auch technischer Art, sind Inhalte der Behandlung des Hausbesuchs-Patienten